Fun Facts über mich

Skulptur vor dem Café Wach in Collm

Die Informationen auf meiner Über-Mich-Seite sind Dir zu trocken? Du möchtest lieber wissen, was für ein Mensch ich bin? Hier findest Du 29+ nicht gar so ernsthafte Fakten über mich.

  1. Ich bin am Nordrand des Harzes geboren und wuchs in einer ostdeutschen Kleinstadt auf. Später hat es mich dann auf Umwegen nach Leipzig verschlagen.
  2. Die Wälder und Felsen rund um meinen Heimatort waren für uns Kinder damals Spielplätze. Dass sie auch Kraftorte waren, wusste ich damals noch nicht. Böse Zungen sagen heute: „Achso, daaarum…!“
  3. Ich bin bisher 11 Mal umgezogen, davon 7 Mal mit Klavier. Beim letzten Umzug hat der Spediteur meines Vertrauens allerdings eine klare Ansage gemacht: Das nächste Mal nur noch mit Blockflöte!
  4. Heute lebe ich im Süden von Leipzig in einer Wohngemeinschaft mit geschätzt 2641 Büchern. Das erklärt vielleicht, warum vor meiner Tür noch nie ein Auto stand.
  5. Da der Platz in einer 2-Raum-Wohnung doch begrenzt ist, findet in meinen Regalen ein stiller Verdrängungskampf statt – alte oder nicht so oft gebrauchte Bücher dürfen weiterwandern, damit neue Bücher einziehen können. Leider fällt mir das Trennen sehr viel schwerer als das Kaufen.
  6. Urlaub ist für mich nur Urlaub, wenn Wasser mit im Spiel ist. Die Harzer mögen es mir verzeihen, aber so richtig heimisch fühle ich mich nur am Meer. Sobald ich Seeluft rieche und Wellen höre, kann ich tiefer durchatmen und die Welt fällt von mir ab.
  7. Ich habe 3 Lieblingsinseln: Irland, Kreta und Hiddensee, inzwischen auch Rügen. Dorthin zieht es mich inzwischen mehrmals im Jahr, und ich entdecke immer noch Neues.
  8. Im Urlaub dürfen übrigens nur dicke englische Bücher mit in den Strandkorb. Ich lese einfach zu schnell, da halten deutschsprachige Bücher nicht lange.
  9. Apropos Bücher. Ich liebe Bücher. Genauer gesagt sind sie mein Grundnahrungsmittel. Anfang der 3. Klasse hatte ich die gesamte Kinderbibliothek im Städtchen ausgelesen und habe mich dann mit hochoffizieller Erlaubnis durch die Jugend- und Erwachsenenabteilung gearbeitet. Oha, wenn meine Eltern da genauer hingeschaut hätten…
  10. Mit 14 Jahren fing ich an, Aphorismen und Zitate zu sammeln. Eines meiner ersten Sammelstücke war ein Zitat von Christa Wolf: „Einmal im Leben, zur rechten Zeit, muss man an das Unmögliche geglaubt haben.“ Das begleitet mich bis heute.
  11. Märchen faszinieren mich seit meiner Kindheit. Als Studentin habe ich jeden Pfennig, den ich übrighatte, ins Antiquariat getragen und die Grundlage für eine veritable Märchenbuch-Sammlung gelegt.
  12. Später trat dann Fantasy an die Stelle der Märchen – Marion Zimmer Bradley, Stephan Lawhead, Terry Pratchett… und ich habe wirklich alles von Tolkien gelesen, bis hin zu den Briefen vom Weihnachtsmann.
  13. Wenn ich mir heute etwas wirklich Gutes tun will, setz ich mich in mein Lieblings-Lesecafé und schmökere Fantasy. Das ist relativ neu für mich, denn ich kaufe seit Jahren fast nur Fachliteratur. So kann das gehen, wenn man sein größtes Hobby zum Beruf macht und so viel Spannendes dazu veröffentlicht wird.
  14. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Bücher liebe? Ich liebe Bücher!
  15. Ich liebe es sehr zu Schreiben, Schönschreiben war jedoch nie meine Stärke. Damit ich auch später noch lesen kann, was ich geschrieben habe, hab ich mir Mitte der 90er einen Computer zugelegt, damals noch mit DOS und einer Festplatte von insgesamt (!) 40 MB.
  16. Die besten Ideen habe ich meist dort, wo Menschen um mich herum sind. Darum arbeite ich am liebsten im Café, im Speisewagen des ICE oder irgendwo auf einem Freisitz. Erklären kann ich es nicht, aber es hat sich bewährt.
  17. Meine Liebe zu Sprachen hab ich wohl von meiner Familie geerbt – Sprachen fallen uns quasi zu. Man kann mich irgendwo aussetzen und nach kurzer Zeit fange ich an die Leute zu verstehen.
  18. An der Oberschule hatten wir großartige Sprachlehrer, und so war mir schnell klar, „Ich mach mal was mit Sprachen.“ Als Lehrerkind in einer Kleinstadt aufgewachsen, wusste ich aber auch sehr genau, was ich NIE werden wollte: Lehrerin! So wurde ich erst einmal Dolmetscherin.
  19. An der Uni war meine Arbeitssprache Englisch, aber ich habe auch Russisch, Französisch und ein wenig Polnisch gelernt. Beim Sächsischen übe ich noch – ich lebe aber auch erst seit 48 Jahren in Leipzig.
  20. Das Auslandsemester für uns Englisch-Studenten war zu DDR-Zeiten übrigens recht speziell: Während alle anderen Seminargruppen ein Semester lang in Havanna, Warschau oder Moskau studierten, wartete auf uns ein Monat an der Linguistischen Fakultät der Karlsuniversität in Prag. Dort lernten wir zwar kaum Englisch, aber dafür haben wir so ziemlich jeden versteckten Bierkeller in Prag kennengelernt. Und nein, ich trinke kein Bier.
  21. Erst Jahre später habe ich dann im Rahmen eines Sprachaustauschprojektes für körperbehinderte Menschen entdeckt, dass ich mit Leib und Seele Lehrerin bin. Und das bin ich heute noch. Seitdem weiß ich, dass Arbeit nicht nur die Brötchen bringt, sondern auch glücklich machen kann.
  22. Neben meinem eher langweiligen Halbtagsjob habe ich 17 Jahre lang Englisch als Fachsprache an diversen Leipziger Hochschulen unterrichtet – vor zukünftigen Nachrichtentechnikern und IT-Studenten, Wirtschaftswissenschaftlern und Museologen. Das hab ich geliebt!
  23. Und dann kam Reiki in mein Leben und hat alles, wirklich alles verändert. Man könnte sagen, ich habe ein Leben vor Reiki und eines mit Reiki. Wie es dazu kam und was das alles mit mir gemacht hat, ist eine lange Geschichte, die diesen Rahmen sprengen würde. Vielleicht schreib ich das später einmal auf.
  24. Fakt ist: Seit 2000 bin ich als Reikilehrerin tätig.
  25. 2015 habe ich schließlich den Spruch aus Punkt 10 umgesetzt und mit 57 den Sprung in die Vollselbstständigkeit gewagt. Verrückt? Vielleicht. Aber genau richtig!
  26. Seitdem gibt es meine Praxis für Reiki und LebensWegeBegleitung – schau Dir gern mal an, was ich heute lehre.
  27. Ich fotografiere sehr gern und wahrscheinlich viel zu viel – wenn ich etwas schön finde, kann ich einfach nicht anders… So kommen dann schon mal 500 Sonnenuntergänge zusammen.
  28. Mich selbst findet man eher weniger auf Fotos, und Selfies sind auch nicht mein Ding. Hier darf ich wohl noch etwas lernen in nächster Zeit.
  29. Dieses Bild von mir mag ich sehr:

Hier bin ich auf der Zugspitze und erlebe zum ersten Mal in meinem Leben die Alpen.

Wenn Du lieber telefonierst, können wir uns auch gern zu einem kurzen Kennenlern-Telefonat verabreden.

2 Kommentare
  1. Daniela sagte:

    Vielen Dank, liebe Elke, für deine Fun-Facts und zu deinem allerersten Blogartikel. 😊 Kraftorte entdecken und spüren finde ich sehr bereichernd für mein Leben. Allerdings wohne ich im Ruhrgebiet und nicht im Harz, sodass ich erst vor wenigen Jahren damit in Berührung gekommen bin. Ich bin sehr neugierig: Was meinst du unter Punkt 2 mit „Achso…Darum???

    Ich bin gespannt

    Liebe Grüße Daniela

    Antworten
    • Elke Porzucek sagte:

      Hab vielen Dank für Deine Worte,liebe Daniela! Wie schön, dass ich Dich neugierig machen konnte – wenn es Dich einmal in den Harz verschlagen sollte, meld Dich doch gern vorher, dann hab ich ganz sicher ein paar Tipps für Dich. Und zu Punkt 2: ich habe keiiiine Ahnung…

      Antworten

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