Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, das sich erklären lässt.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Fragen und Antworten zu Reiki

Es gibt viele Fragen zu Reiki, und manche werden immer wieder gefragt. Einige davon will ich an dieser Stelle beantworten.

Kann wirklich jeder Reiki lernen?

Ja, das ist wirklich so. Aber warum?

Jeder von uns hat schon erlebt, wie wohltuend Berührung ist – das „Heile heile Segen“ der Mutter, die tröstliche Umarmung eines Freundes, die Hand, die wir uns instinktiv auf schmerzende Stellen legen, sind Beispiele dafür. Diese Gabe hat jeder von uns, doch die meisten Menschen in unserer Kultur haben sie schlicht und einfach vergessen.

Reiki ist eine Möglichkeit, sich wieder mit der Quelle dieser Energie zu verbinden und sie durch die Hände fließen zu lassen – und das kann tatsächlich jeder lernen.

Ob und wie man Reiki dann für sich und andere nutzt, das hängt von den Möglichkeiten und dem Willen des Einzelnen ab. So kann Reiki sehr individuell eingesetzt werden – einfach und spielerisch für Kinder, genau angepasst für behinderte Menschen, unterstützend für Menschen in pflegenden und heilenden Berufen, als „Hausapotheke“ für die Familie oder als Unterstützung für die persönliche Weiterentwicklung… hier gibt es nur eine Grenze, und das ist unsere Fantasie.

Wie kann ich mich auf den Reiki-Kurs vorbereiten?

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Es ist jedoch sinnvoll, das Kurswochenende frei von anstrengenden Aktivitäten und Belastungen zu halten, leichte und gesunde Nahrung und viel Wasser zu sich zu nehmen, Alkohol zu vermeiden und das Rauchen zumindest auf ein Minimum zu begrenzen.

Gibt es Kontraindikationen zu Reiki? Wann sollte Reiki nicht angewandt werden?

Ja, für Menschen mit schweren psychische Erkrankungen sowie bei Einnahme von Psychopharmaka oder Drogen ist Reiki nicht geeignet.

Reiki wird zwar in einigen Suchtkliniken erfolgreich eingesetzt, allerdings  als begleitendes Angebot im Rahmen einer Therapie. Reiki allein kann in keinem Falle eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ersetzen.